Servus!
Muss auch mal meinen Senf dazu geben
Erst mal zu dem vom ThiefMaster erwähnten Artikel: Da das ganze ohne Wertung gekommen ist, nehme ich mal an, Ihr seht das auch nicht so ernst... Aber zu aller Deutlichkeit: SO WHAT?
| Zitat: |
| Die betroffenen Bilddateien werden jedoch um rund zwölf Kilobyte größer. |
VB6-Amateur
| Zitat: |
| Die befallenen Bilddateien können alleine jedoch keine weiteren Bilder infizieren, dazu ist unverzichtbar EXTRK.EXE auf dem Rechner erforderlich. |
Das meine ich... Der Rechner muss infiziert sein, damit er infiziert werden kann?
Buhä?
Ich meine.. Hey?! Wenn man noch eine Exe braucht, um mit dem Code etwas anfangen zu können, dann muss man doch nicht extra ein JPEG "infizieren", nur, um danach wieder die Bin-Daten zu extrahieren...
Die können dann auch gleich mit dem Exe mitgeliefert werden...
Irgendwie ist das von hinten durch die Brust ins Auge..
Wird es jetzt auch als Revolution gefeiert, dass "normale" Software aus mehr als einem File besteht?
Was mir dazu aber noch einfällt: Vor einiger Zeit (~2 Jahre) gab es ein Midi-File, das wirklich etwas konnte: Mit einer bestimmten Version der Media-Players hat es einen Buffer-Overflow produziert und konnte sogar ein paar Bytes Payload ausführen... Das hat damals praktisch keinen gejuckt, obwohl das wirklich neu war...
Irgenwie wird diese Viren/Würme/Trojaner-Geschichte (gerade in letzter Zeit) von den Medien dermaßen übertrieben....
BTW: Kleine Anekdote. Kevin Mitnick z.B., seines Zeichens ganz böser und gefürchteter Hacker (vorischt: Ironie) (USA) musste ein paar Wochen in Isolierhaft verbringen, weil der Richter Angst hatte, er könne von dem Pay-phone des normalen Knasts atomare Attentate verüben..
Nur mal so am Rande... Die Leute sind doch krank.
Nur, weil sie es nicht verstehen (!) wird es übertrieben und falsch dargestellt...
So. böse Träume euch allen...