Ja, du könntest den Keylogger in TurboPascal oder Cobol schreiben.
Aber das war früher.
ich empfehle Dir dazu eine moderne Skriptsprache, die eher Plattformunabhängig ist.
Also ich denke da speziell in Deinem Fall an Javascript oder Flash.
Flash ist am besten, weil Du das Blinken des Cursors unterdrücken kannst ...
Allerdings musst du aufpassen, weil die Z-Taste auf Englischen Keyboards bei uns eine Y-Taste ist und Umgekehrt. Und so wird es von land zu Land schlimmer. Schoneinmal ein russisches Keyboard gesehen?
Ich würde also mal an Deiner Stelle damit beginnen, alle Tastaturen zu fotografieren, die Du findest. Fotos am Besten in Hochglanz, damit man sie später besser für die automatische Erkennung einscannen kann, weil Du brauchst dann ein Buchstabenerkennungsprogramm (OCR), das anhand Deiner Fotografien (=testpatterns) und der Tastaturnummer vom Keylogger die korrekten Tastenzeichen ermitteln kann.
Weiters empfehle ich noch eine zweite Version für USB-Keyboards zu schreiben, da diese ganz ander funktionieren, wie jene über DIN oder PS/2 Stecker.
Es gab auch einmal Tastaturen über andere Stecker, aber die kannst Du vernachlässigen.
Intressant wird es natürlich bei Not-books, weil die haben ja gar keinen Stecker. Da musst Du die Tasten direkt aus dem Keymemory ablesen. Und zwar ist das ein Pufferspeicher, der alle Tastendrücke aufzeichnet und erst wieder ausspuckt, wenn man auf Enter drückt oder wenn das entsprechende Event vom KeyQuestioner kommt. Der KeyQuestioner ist ein digitales Relais mit einer Zeitsteuerung, der alle 3,1416 Millisekunden nachschaut, ob was im Keymemory ist, wenn er etwas findet, injeziert er den digitalen Kot aus dem keymemory in die CPU und löscht den Keymemory. Du musst also schneller sein als Pi, wie man bei uns immer sagt
Also am besten, du Stellst deinen keylogger auf 3,1415 Millisekunden ein, dann ist er sicherlich schneller als der KeyQuestioner.
Das wäre dann die 3.Version des Keyloggers.
Die 4. Version ist dann jene für Funktastaturen mit Basistation, die dann an den USB hängt.
Die ist genau gleich, wie jene für die USB-Tastaturen, nur musst Du eine entsprechende Verzögerung berücksichtigen, weil Funkwellen nicht so schnell sind wie Strom im Kabel.
Die 5. und wohl schwierigste Variante ist jebne für Bluetoothtastaturen. Hier musst Du den Datenfunk aufzeichnen und entschlüsseln. Aber vorsicht! Die Verschlüsselung ändert sich andauernd und noch dazu wechselt die Funkfrequenz dauernd.
Den habe ich auch nie zusammengebracht, aber die anderen sind ein Kinderspiel!
Das ärgste sind jedenfalls die Fotos der Tastaturen zu beschaffen.
Üblicherweise schreibt man Keylogger gezielt für eine Tastaturart oder einige wenige, deshalb wird dir hier niemand einen Keylogger schreiben. ich nehme mal an, Dein Freund hat eine ganz andere Tastatur, als wie wir, weil wir haben alle Brailletastaturen, das sind jene der Profis!
Also machst Gut. Und viel Spaß beim Keyloggermachen.